
Daniela Rotter:
Sprachwissenschafterin | Tanzpädagogin | Schwerpunkt in Spracherwerb, Zweitsprachendidaktik und sprachsensibler Gesprächsführung

Carina Hopp:
Sonderpädagogin | Theaterpädagogin | Schwerpunkt mündliche Sprachkompetenzen von Schüler*innen mit DaZ

Bernadette Lipp:
Sprachwissenschaftlerin | Sozialpädagogin | Bildende Künstlerin Schwerpunkte Psycholinguistik (Spracherwerb) und Allgemeine Pädagogik

Matea Tomić-Tunjić:
Studentin | DaF/DaZ-Trainerin | Schwerpunkt Sprachliche Bildung und Diversität
Ich studiere derzeit Volksschullehramt im Bachelor mit dem Schwerpunkt Sprachliche Bildung und Diversität. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei meiner Professorin Daniela Rotter bin ich zum ersten Mal auf das Projekt aufmerksam geworden. Die kurze Einführung hat sofort mein Interesse geweckt: Ich wollte verstehen, wie das Projekt aufgebaut ist und wie die Arbeit darin konkret aussieht.
Da mir die Arbeit mit Kindern große Freude bereitet, hat mich besonders die Idee angesprochen, ihnen die Angst vor dem Deutschlernen zu nehmen und ihnen stattdessen Freiheit, Freiwilligkeit und Spaß im Spracherwerb zu ermöglichen. Genau das sehe ich als zentrale Chance des Projekts: einen Raum zu schaffen, in dem Kinder ohne Druck lernen, sich ausprobieren und sprachlich wachsen können. Für mich bedeutet das Projekt nicht nur, Kinder zu unterstützen, sondern auch selbst in meiner Rolle zu lernen, mich weiterzuentwickeln und im Austausch voneinander zu profitieren.

Helene Celedin
Studentin | Schwerpunkt: Inklusion
Ich studiere derzeit Volksschullehramt im Master mit dem Schwerpunkt Inklusion. Zum Projekt bin ich gekommen, weil ich mich im Rahmen meiner Masterarbeit mit dem Thema Sprachförderung beschäftige. Was mich aber von Anfang an begeistert hat, ist die Arbeit mit den Kindern selbst: Sie lernen mit Freude und ohne Scham, und das in einem wertschätzenden Rahmen. Genau das wünsche ich mir auch für den schulischen Alltag – dass alle Kinder sich sicher fühlen dürfen, egal wie gut sie schon Deutsch sprechen.
Für mich bedeutet das Projekt, aktiv an einer Veränderung mitzuwirken, die hoffentlich auch langfristig Wirkung zeigt, sei es in Klassenzimmern, in der Haltung gegenüber Mehrsprachigkeit und im Miteinander.

Josefine Dietrich
Studentin | DaF/DaZ-Trainerin | Schwerpunkt Sprachliche Bildung und Diversität
Zurzeit studiere ich im Bachelor Volksschullehramt mit dem Schwerpunkt Sprachliche Bildung und Diversität. Das Projekt Lingusti durfte ich in der PH bei Frau Dr. Rotter kennen lernen und bin seither begeistert dabei. Die Arbeit mit den Kindern und Eltern ist für mich gleichermaßen bereichernd wie lehrreich. Ich weiß die Möglichkeit, als begleitende Rolle das Deutschlernen der Kinder zu unterstützen und mitzugestalten, sehr zu schätzen.
Sprachschatz schafft einen Raum der Offenheit, der Freude und des gemeinsamen Lernens und ich bin dankbar ein Teil davon sein zu dürfen!

Christina Weidacher
Studentin | Volksschullehrerin
Ich studiere derzeit Volksschullehramt im Master mit dem Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache und arbeite parallel bereits in einer 4. Klasse. Durch diese Verbindung von Studium und schulischer Praxis erlebe ich täglich, wie unterschiedlich Kinder Sprache erwerben und wie groß der Einfluss von Rahmenbedingungen, Beziehung und Lernatmosphäre auf den Sprachlernprozess ist.
Zum Projekt bin ich im Rahmen meiner Masterarbeit gekommen. In dieser setze ich mich intensiv mit dem Erwerb der deutschen Sprache im außerschulischen Kontext auseinander und untersuche, inwiefern sich erfolgreiche Konzepte und Methoden auch auf den Unterricht in der Volksschule übertragen lassen.
Was mich an diesem Projekt von Beginn an begeistert hat, ist die Leichtigkeit, mit der Kinder hier die deutsche Sprache erlernen können. Die Lernprozesse entstehen nahezu selbstverständlich – eingebettet in Spiel, Bewegung, Gespräche und gemeinsames Tun. Der Rahmen, der den Kindern geboten wird, ist dabei einzigartig und sehr familiär. Die Kinder erfahren Wertschätzung, Sicherheit und Zugehörigkeit, was eine zentrale Voraussetzung für gelingenden Spracherwerb darstellt. Solche Rahmenbedingungen sind im schulischen Alltag oft nur eingeschränkt möglich, weshalb dieses Projekt für mich einen besonders wertvollen Lern- und Erfahrungsraum darstellt.
Für mich bedeutet das Projekt, Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache spielerisch zu unterstützen, individuell zu begleiten und ihnen Raum zu geben, Sprache ohne Angst vor Fehlern auszuprobieren. Es geht darum, Lernprozesse nicht zu bewerten, sondern zu ermöglichen, Vertrauen aufzubauen und Freude an Sprache zu wecken.

Volksschullehrerin | Schwerpunkt Sprachliche Bildung und Diversität | Tanzpädagogin | Tänzerin
Mit Freude, in Beziehung und scheinbar „nebenbei“ Deutsch lernen zu können, weil es der Lebenswelt der Kinder entspricht – genau das macht das Konzept von Lingusti für mich so besonders. In der Arbeit bei Lingusti begeistern mich die Familien, die jeden Samstag zur Sprachwerkstatt kommen, ebenso wie die Kinder, die sich spielerisch, neugierig und offen auf unsere kreativen Angebote einlassen.
In einem wertschätzenden Rahmen, getragen von fundierten theoretischen Grundlagen, hat Lingusti auf so vielen Ebenen Wertvolles für die Kinder zu bieten. Da ich mich intensiv mit Tanz und Sprache beschäftige, bin ich dankbar, meine tanzpädagogische Erfahrung, verbunden mit der Zweitsprachenförderung bei Lingusti, umzusetzen. Lingusti ist für mich ein Ort der Begegnung, Mehrsprachigkeit, Kreativität, Offenheit und Freude und ich finde es toll, dass es dieses Angebot in Graz gibt!
